Notgroschen Österreich 2026 — einfach erklärt
Kurzdefinition
Liquide Reserve von 3–6 Monatsausgaben für unerwartete Ereignisse.
Definition und Erklärung
Der Notgroschen ist eine jederzeit verfügbare Reserve für unerwartete Ereignisse (Jobverlust, Reparatur, Nachzahlung). Empfohlen werden 3–6 Monatsausgaben, bei Selbständigen eher mehr. Er gehört auf ein separates, sicheres und schnell verfügbares Konto (z. B. Sparkonto), nicht in schwankende Anlagen. Der Notgroschen ist das Fundament, das vor Schulden bei plötzlichen Ausgaben schützt.
Erst der Notgroschen, dann anlegen
Der Notgroschen kommt vor jeder Geldanlage und vor dem Tilgen langfristiger Schulden mit niedrigen Zinsen. Er verhindert, dass unerwartete Kosten in teure Überziehung oder Kredite führen. Baue ihn per Dauerauftrag systematisch auf und halte ihn strikt getrennt vom Alltagskonto. Erst wenn der Notgroschen steht, lohnt sich der Einstieg in einen ETF-Sparplan für den langfristigen Vermögensaufbau.
Beispiel
Bei Monatsausgaben von €2.000 sollte der Notgroschen €6.000–12.000 betragen. Liegt er auf einem separaten Sparkonto, ist er bei einer unerwarteten Reparatur sofort verfügbar – ohne teuren Kredit.
Spartipps
- Notgroschen per Dauerauftrag systematisch aufbauen.
- Auf separatem, sicherem und sofort verfügbarem Konto halten.
- Erst Notgroschen aufbauen, dann langfristig anlegen.
Solche Posten behältst du am einfachsten an einem Ort im Blick — etwa mit BudgetHub, dem Budget-Tool.
Stand: Januar 2026
Verwandte Begriffe
Häufige Fragen
Wie viel Notgroschen brauche ich?
3–6 Monatsausgaben für Angestellte, eher mehr für Selbständige oder bei unsicherem Einkommen. Wichtiger als die exakte Zahl ist, dass die Reserve sicher und sofort verfügbar ist.
Wo soll ich den Notgroschen parken?
Auf einem separaten, sicheren und jederzeit verfügbaren Konto (Sparkonto). Nicht in Aktien/ETF, da diese schwanken und im Bedarfsfall im Minus stehen könnten.
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Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer
Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum und schreibt über Budgetplanung, Steuern und digitale Finanztools. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmäßig aktualisiert.