Was kostet ein Notar?
Notarkosten richten sich in Österreich meist nach dem Wert des Geschäfts. Beim Immobilienkauf betragen die Kosten für Vertragserrichtung und treuhändische Abwicklung (durch Notar oder Rechtsanwalt) grob 1–3 % des Kaufpreises. Beglaubigungen und einfache Amtshandlungen sind deutlich günstiger.
💰 Immobilienkauf: ca. 1–3 % des Kaufpreises
Kostenaufstellung im Detail
| Position | Richtwert (€) |
|---|---|
| Vertragserrichtung & Treuhand | ca. 1–3 % des Kaufpreises |
| Grundbuch-Eintragungsgebühr | 1,1 % des Kaufpreises |
| Beglaubigung Unterschrift | meist niedrig |
| Notarielles Testament | wertabhängig |
Wann du einen Notar brauchst
In Österreich werden bestimmte Rechtsgeschäfte von einem Notar (oder teils Rechtsanwalt) errichtet oder beglaubigt: Immobilienkaufverträge und deren treuhändische Abwicklung, Grundbuchseintragungen, Eheverträge, Erbverträge, notarielle Testamente sowie die Gründung bestimmter Gesellschaften (etwa GmbH, wo der Gesellschaftsvertrag notariell zu errichten ist). Daneben beglaubigen Notare Unterschriften und erstellen öffentliche Urkunden. Die Kosten richten sich überwiegend nach dem Wert des Geschäfts. Beim Immobilienkauf ist die Vertragserrichtung mit Treuhandschaft der zentrale Posten.
Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf
Beim Immobilienkauf in Österreich summieren sich mehrere Nebenkosten: die Grunderwerbsteuer (3,5 % des Kaufpreises), die Grundbuch-Eintragungsgebühr (1,1 %), die Kosten für Vertragserrichtung und Treuhand (grob 1–3 %) sowie eine allfällige Maklerprovision. Zusammen bilden die Kaufnebenkosten oft rund 8–11 % des Kaufpreises — Geld, das zusätzlich zum Kaufpreis aus Eigenmitteln aufzubringen ist. Sparen lässt sich begrenzt: Die Grunderwerbsteuer und die Eintragungsgebühr sind gesetzlich fix, die Vertragserrichtungskosten können je nach Vertragserrichter leicht variieren. Bei einem Testament ist zu bedenken: Ein eigenhändiges Testament ist kostenlos, ein notarielles kostet Gebühren, bietet aber mehr Rechtssicherheit und kann im Zentralen Testamentsregister hinterlegt werden.
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Was kostet ein Notar in Österreich?
Die Kosten richten sich meist nach dem Wert des Geschäfts. Beim Immobilienkauf betragen Vertragserrichtung und Treuhand grob 1–3 % des Kaufpreises. Beglaubigungen und einfache Amtshandlungen sind deutlich günstiger.
Welche Nebenkosten fallen beim Immobilienkauf in Österreich an?
Grunderwerbsteuer (3,5 %), Grundbuch-Eintragungsgebühr (1,1 %), Vertragserrichtung und Treuhand (grob 1–3 %) und eine allfällige Maklerprovision — zusammen oft rund 8–11 % des Kaufpreises, aus Eigenmitteln zu tragen.
Brauche ich für ein Testament einen Notar?
Nicht zwingend — ein eigenhändiges Testament ist kostenlos und gültig. Ein notarielles Testament kostet Gebühren, bietet aber mehr Rechtssicherheit und kann im Zentralen Testamentsregister hinterlegt werden.
Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer
Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum und schreibt über Budgetplanung, Steuern und digitale Finanztools. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmäßig aktualisiert.